Heute mal ein kontroverser Fund aus der AR-Entwicklungs-Kiste:
Für Android gibt es jetzt eine App, die uns bei der Krebsvorsorge unterstützen soll. Leider erkennt die App noch nicht alle Symptome sondern beschränkt sich zunächst auf die Merkmale von Hautkrebs. Wie das geht? Über die App kann der Nutzer Muttermale auf der Haut scannen, die dann anhand ihrer Form und ihrer Farbe hinsichtlich ihres Krebsrisikos bewertet werden.
Dass das funktioniert und eine medizinisch halbwegs verlässliche Diagnose darüber abgibt, ob von einem Muttermal ein entsprechendes Krebsrisiko ausgeht, klingt für den Laien nach neumodischem Hokus-Pokus. Auch der Fachmann beäugt derartige Spielerein eher skeptisch. Das Portal imedical Apps hat das Ganze untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die App zwar lange nicht unfehlbar ist, aber eine überraschend hohe Genauigkeit bei der Diagnose aufweist.
Interessant ist daher an dieser Stelle nicht die App selbst, da diese noch keine fachmännische Untersuchung ersetzt, sondern die zukünftigen Möglichkeiten zur Diagnose von Krankheitssymptomen. Denn wenn wir die Idee dieser App einmal weiterdenken, identifizieren wir mit Hilfe von AR-Technologie in Zukunft neben Körpermaßen und -temperatur auch weitere äußere Krankheitsmerkmale – und das mit nur einem Foto des Patienten.
Mehr zu dieser App lest ihr hier. Wir diskutieren gerne mit euch über Fluch und Segen derartiger Erfindungen.



