Medizinisch wertvoll oder geschmacklose Spielerei

Published by in Allgemein on Mai 14th, 2012

Heute mal ein kontroverser Fund aus der AR-Entwicklungs-Kiste:

Für Android gibt es jetzt eine App, die uns bei der Krebsvorsorge unterstützen soll. Leider erkennt die App noch nicht alle Symptome sondern beschränkt sich zunächst auf die Merkmale von Hautkrebs. Wie das geht? Über die App kann der Nutzer Muttermale auf der Haut scannen, die dann anhand ihrer Form und ihrer Farbe hinsichtlich ihres Krebsrisikos bewertet werden.

Dass das funktioniert und eine medizinisch halbwegs verlässliche Diagnose darüber abgibt, ob von einem Muttermal ein entsprechendes Krebsrisiko ausgeht, klingt für den Laien nach neumodischem Hokus-Pokus. Auch der Fachmann beäugt derartige Spielerein eher skeptisch. Das Portal imedical Apps hat das Ganze untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die App zwar lange nicht unfehlbar ist, aber eine überraschend hohe Genauigkeit bei der Diagnose aufweist.

Interessant ist daher an dieser Stelle nicht die App selbst, da diese noch keine fachmännische Untersuchung ersetzt, sondern die zukünftigen Möglichkeiten zur Diagnose von Krankheitssymptomen. Denn wenn wir die Idee dieser App einmal weiterdenken, identifizieren wir mit Hilfe von AR-Technologie in Zukunft neben Körpermaßen und -temperatur auch weitere äußere Krankheitsmerkmale – und das mit nur einem Foto des Patienten.

 

Mehr zu dieser App lest ihr hier. Wir diskutieren gerne mit euch über Fluch und Segen derartiger Erfindungen.

Genial anders – Philips sagt: „Danke AR”

Published by in Allgemein on Mai 11th, 2012

Wie verkaufe ich einen Bartschneider an eine Zielgruppe ohne Bart?

Elektronikhersteller Philips stellt sich dieser Herausforderung und bedient sich für seinen neusten Haartrimmer einer etwas ungewöhnlichen AR-Methode. Wer jetzt allerdings denkt, dass man sich per App mit unterschiedlichsten Haar-Stylings à la Yearbook Yourself schmücken kann, der irrt.

Philips verpasst nicht nur seinem Youtube-Clip eine Retro-Optik sondern setzt auch unserer lieben AR-Technologie ein Retro-Hütchen auf. Wie das geht? In Friseursalons wird den Kunden bereits auf dem Umhang der Rasierer in aufgedruckter Form in die Hand gegeben. Getränke wie Wasser oder Tee werden in gläsernen AR-Tassen serviert. Auf diesen sind an der richtigen Stelle die unterschiedlichsten Bärte aufgedruckt. So lässt sich das eigene Spiegelbild nach belieben verändern und regt zum Nachdenken darüber an, ob man sich nicht zukünftig einfach mal “einen stehen lässt”. Die üblichen Rabatte, die den Kunden sonst in aufwendiger AR-Technologie vermittelt werden, erhält man in diesem Fall über den Untersetzer, auf dem die AR-Tasse steht.

Zum Youtube-Clip der Kampagne geht es hier. Alles in allem, Daumen hoch aus Werber-Sicht.

 

Wollt ihr sie mal anfassen

Published by in Allgemein on Mai 9th, 2012

Neues vom Spocht! …

Der deutsche Meister 2012 heisst zum wiederholten Mal Borussia Dortmund. Im Siegestaumel griff der Fußball-Club diesmal in die AR-Trickkiste, um den Erfolg mit seinen Fans auf Facebook zu teilen. Auf der Facebook-Fanseite des BVB können sich die Fans einen “Marker” herunterladen und ausdrucken, der von der BVB-Facebook-App in Verbindung mit der Webcam erkannt wird und sich so direkt in die begehrte DFB-Trophäe verwandelt. All denjenigen, die ihr Jubelfoto mit der Schale einsenden, winkt die Chance auf einen sportlichen Gewinn:

1. Ein Spieltag mit Nobert Dickel + ein Foto mit der echten Schale

2. Ein Meistertrikot mit den Unterschriften aller Spieler

3. Ein “Meister-Paket” mit T-Shirt, Schal und faltbarer Meisterschale

In diesem Fall heißt es für die Fans des BVB “reinkicken” und los unter:  www.facebook.com/BVBorussiaDortmund09.

 

Google setzt neue Maßstäbe

Nachdem wir in der Vergangenheit bereits über Kontaktlinsen berichteten, über die Inhalte aus der Augmented Reality sichtbar werden, verkürzt Internet-Gigant Google jetzt die Wartezeit auf derartige Spielereien. In der letzten Woche wurde via Youtube die Google-Brille vorgestellt. Aber wer jetzt denkt, dass Google lediglich in den Markt für Sehhilfen einsteigt, täuscht sich gewaltig, denn die Brille von morgen steckt voller Überraschungen: Zukünftig lassen wir uns den Weg zum nächsten Buchladen anzeigen, machen Fotos, posten unseren Standort und vieles mehr, ABER, ohne unser Smartphone aus der Tasche zu holen. Die neue Cyber-Brille verspricht eine offenbar gelungene Sprachsteuerung. Stellt sich nur noch die Kostenfrage, denn die will ja geklärt sein: Auf ProSieben mutmaßte man im Wissensmagazin Galileo, dass das Produkt zum Ende des Jahres 2012 in die Läden kommen wird und das für ca. EUR 600,00 bis EUR 700,00. Wir dürfen gespannt sein.

Alle, die das Produkt letzte Woche noch nicht in Action erlebt haben, können sich das Video hier noch einmal anschauen.

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AR – Hype-Thema auf der CeBit 2012

Augmented Reality und 3D Visualisierung sind die Magneten auf der diesjährigen CeBit. In Halle 15, Stand B22 scharrten sich Menschentrauben um die Stände der Unternehmen be!columbus, Team Rayptile und Co. Hier überzeugte man mit beeindruckender Technologie, einer Menge Talent und der notwendigen Kompetenz. Mit einer Face-Tracking-Software, die Alter und Stimmung der Besucher erkannte, faszinierenden 3D Effekten und modernsten Augmented Reality Programmierungen zogen die Unternehmen Besucher in ihren Bann. Wer nach diesem Trend-Overflow noch nicht genug hatte, konnte sich im 3D Kino in Halle 15 auch auf der großen Leinwand von den 3D-Clips der Anbieter inklusive Kino-Sound vom Hocker reißen lassen.

Mehr dazu gibt es auf den genannten Unternehmenswebseiten sowie beim creativteam in Hannover.

All Things AR auf der CeBit 2012

Pünktlich zur CeBit meldet sich All Things AR zurück. Nach einer kurzen Pause gibt es ab heute wieder regelmäßig Trends und Neuigkeiten rund um Augmented Reality.

Auf der CeBit dreht sich in diesem Jahr einiges um AR und 3D Technologien. So auch die neuen 3D Brillen aus dem Hause Zeiss, die unseren Fernseher überflüssig machen. Der Monitor ist dirket in der Brille verbaut und simuliert die dreidimensionale Darstellung von Videos auf einem zwei Meter entfernt stehenden 40 Zoll Display. Dass die Brille dabei auch noch futuristisch modern aussieht ist das eine. Andererseits werden High-Tech-Brillen dadurch langsam salonfähig und der Weg zur interaktiven AR-Anwendung auf der eigenen neuen Designer-Brille wird wieder ein Stück kürzer.

Mehr Fakten zur CeBit sowie zur 3D-Brille gibt es hier.

Augmented Reality mal ohne Smartphone

Mit einer integrierten AR-Kampagne bewirbt Mercedes Benz sein Raumwunder Viano. Auf digitalen Werbeflächen in Berliner U- und S-Bahn Stationen konnten Passanten etwas erleben, wenn sie ihren Funk-Autoschlüssel betätigten. Das Schöne daran: Der Betrachter erweckte nicht nur die Werbefläche zum Leben sondern hatte auch mit jedem Knopfdruck die Chance, von einem Promotion-Team überrascht und mit dem Viano zum gewünschten Ziel chauffiert zu werden. Leider nur innerhalb Berlins. Alles in allem ein schöner integrierter Ansatz.

Mehr dazu gibt es hier.

Die interaktive Windschutzscheibe

Wer bei Mission Impossible 4 gut aufgepasst hat, dem ist sicherlich die High-Tech Windschutzscheibe des BMW i8 aufgefallen. Was wir beim Verlassen der Kinosäle noch mit einem Seufzer als Geheimdienstspielerei abgetan haben, könnte in den kommenden Jahren allerdings zur Serienausstattung unseres Autos gehören. Ganz soweit hergeholt scheint die Idee nämlich nicht, liest man diesen CNN Artikel über die Einbindung von Augmented Reality Inhalten auf der Frontscheibe eines Mercedes-Benz. Mit einem Fingerzeig soll uns diese zukünftig Informationen über das Restaurant zu unserer Linken oder dem neuen Café am Ende der Straße anzeigen.

Welche Auswirkungen diese Ablenkungen auf die Unfallstatistik haben und wie unsere Ordnungshüter diesen Spielereien gegenüber stehen, wird sich noch zeigen. Wenn unsere Freunde Siri, Einparkassistent & Co. allerdings zukünftig auch die Verantwortung am Steuer übernehmen, steht unserem interaktiven Fahrspaß doch nichts mehr im Wege.

Den ganzen Artikel gibts bei CNN.

…:::BMW fährt auf AR ab

Die bayerische Automobilschmiede schaltet erstmals Augmented Reality Anzeigen: BMW erweckt seine aktuellen Print-Anzeigen in der FAZ mit Hilfe von Augmented Realtiy Technologie zum Leben. Interessant dabei ist die Kombination eines klassischen Print-Motivs in der Tageszeitung in Verbindung mit virtuellen Inhalten, die über unsere mobilen Endgeräte angezeigt werden. Das Projekt liefert ein weiteres Indiz dafür, dass Augmented Reality heute mehr und mehr zum guten Ton von aufmerksamkeitsstarker Markenkommunikation gehört. Horizont verrät mehr.

Eine Pizza Augmented bitte

Das Auge isst ja bekanntlich mit. Bei Dominos Pizza nimmt man sich dieses Sprichwort besonders zu Herzen und schmückt die aktuellen Plakate mit vielseitigen Inhalten über die Augmented Reality. Auf über 6,000 Plakaten können Pizzafreunde dirket die Mobile Ordering App downloaden und unterwegs bestellen, Facebook-Fans werden oder den ’5,55′ Deal nutzen, den es nur auf diesen Plakaten gibt. Mehr Infos zur gefräßigen Seite der Augmented Reality gibt es auf creativity-online.

© be!columbus gmbh